Kaiserburg Nürnberg – Toranlage für historischen Burghof

Das neue Tor zur Nürnberger Kaiserburg

Es ist schön, für die Qualität und Kreativität unserer Werkstatt das Vertrauen ausgesprochen zu bekommen. Wir haben uns über die Beauftragung zur Planung und Anfertigung des Tores zur Kaiserburg sehr gefreut. So konnten wir an diesem geschichtsträchtigen Ort traditionelles Handwerk mit moderner Formensprache verbinden.

Durch Änderung der Besucherführung sollte ein freies Eintreten in den Inneren Burghof verhindert- ein Einblick jedoch gewährt werden. Wir entschieden uns für eine Konstruktion aus gelochten und genieteten Vierkantstäben, plastisch aufgebaut in mehreren Ebenen. Die Gliederung geradlinig und schnörkellos ohne Ornamente und Zierrat.

Eine Vorgabe war die Möglichkeit zur Flucht bei Gefahr oder im Panikfall. Viel moderne Schließtechnik ist hier integriert. Die Öffnung des Tores erfolgt über die Entriegelung elektrischer Magnetverschlüsse. Eine zusätzliche Herausforderung war es, die Kabelführung versteckt in dem geschmiedeten Tor zu integrieren. Das Tor hat ein Gesamtgewicht von ca. 850 Kg. Die beiden schweren Flügel sind leichtgängig auf Kugeln gelagert. Auf eine farbliche Beschichtung haben wir bewusst verzichtet, damit sich die entstehende Patina im historischen Kontext einfügt.

Die Bilder wurden von Roland Hermann aufgenommen. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen.


Häufige Fragen

Für die Kaiserburg Nürnberg haben Weber und Hermann ein neues Eingangstor gefertigt, das im historischen Kontext die Besucherführung steuert und gleichzeitig den Blick in den Inneren Burghof ermöglicht.

Das Tor wurde aus gelochten und genieteten Vierkantstäben gebaut und plastisch in mehreren Ebenen ausgeführt. Die geradlinige, schnörkellose Gestaltung verzichtet bewusst auf Ornamente, um sich in die bestehende historische Umgebung einzufügen.

Eine zentrale Anforderung war, dass im Gefahr- oder Panikfall ein schneller Fluchtweg gewährleistet ist. Hierzu werden Magnetverschlüsse elektrisch entriegelt, die erforderliche Kabelführung wurde unauffällig in die geschmiedete Konstruktion integriert.

Das Tor wiegt ca. 850 kg und hat zwei schwere Flügel, die auf Kugellagern leichtgängig geöffnet werden können. Eine farbliche Beschichtung wurde bewusst weggelassen, damit sich die natürliche Patina harmonisch in den historischen Kontext einfügt.

Das Tor zur Kaiserburg Nürnberg wurde nicht einfach als graue Vorhanglösung ausgeführt, sondern maßgeschneidert für den historischen Ort geplant und gefertigt: Konstruktion, Materialwahl, Funktion und Technik wurden exakt auf die Anforderungen abgestimmt. Die Integration von Magnetverschlüssen, die gekonnte Kabelführung und die leichtgängige Mechanik zeigen handwerkliche Präzision und gestalterisches Feingefühl.