Gestaltete Torlösung mit historischem Bezug
Einfahrtstor Forsthaus Langenprozelten
Direkt am Main in Langenprozelten steht das ehemalige Forsthaus. Für den neu angelegten Garten wurden wir mit der Gestaltung des Einfahrtstores beauftragt.
Unsere Kunden waren sich nicht sicher, ob die Einsicht auf das Forsthaus ge- oder verwehrt werden sollte. Als Kompromiss schufen wir die jetzige Aufteilung der Winkelprofile: Frontal zur Haustüre ist die Teilung der senkrechten Winkelprofile sehr eng und verwehrt den Vorbeigehenden die Einsicht. Nach außen werden die Abstände größer, so dass rechts und links ein kleiner Einblick ermöglicht wird.
Die Torkonstruktion besteht aus einem feuerverzinkten Stahlrohrrahmen mit aufgeschraubten und partiell verformten Aluminiumwinkelprofilen. Die Oberfläche ist anthrazitfarben lackiert.
Häufige Fragen
Das bestehende Forsthaus verfügte früher über einen historischen Gitterbestand, der Bestandteil des Eingangssystems war. Weber und Hermann entwarfen und fertigten ein neues Einfahrtstor, das funktionale Anforderungen und die vorhandene historische Substanz aufgreift.
Das Einfahrtstor dient als Zugangslösung zur Fläche des ehemaligen Forsthauses. Es ist so konstruiert, dass es funktional sicher, leichtgängig und dauerhaft nutzbar ist, ohne den historischen Gesamteindruck zu stören.
Der historische Gitterbestand wurde in die Überlegung zur Torlösung einbezogen. Anstatt ihn starr zu rekonstruieren, wurde er als gestalterischer Bezugspunkt genutzt, um eine neue Torlösung zu entwickeln, die modern, funktional und doch inhaltlich verwurzelt ist.
Das Einfahrtstor ist eine maßgefertigte Lösung, bei der funktionale Anforderungen, Materialwahl und historische Bezüge sorgfältig miteinander verknüpft wurden. Weber und Hermann haben nicht einfach eine fertige Torlösung verwendet, sondern die vorhandenen historischen Elemente analysiert und in eine eigene, klare Formensprache übersetzt. Die handwerkliche Umsetzung verbindet historische Würde mit zeitgemäßer Funktion und zeigt, wie traditionelle Schmiedetechnik und kontextbezogene Gestaltung zusammenspielen.




