Gestaltung der Skulptur „Trauernde“ – Zeichen von Präsenz, Haltung und Erinnerung
Im Jahr 2018 wurde der Veitsbronner Friedhof um ein vielfältiges Angebot von Bestattungsformen erweitert. Eine neue Urnenwand wurde durch Bereiche für Baumbestattung, Urnenbestattung für Paare, sowie für anonyme und teilanonyme Urnenbestattungen ergänzt. Neben der Gestaltung von Stelen und Tafeln war unsere Aufgabe, ein zentrales Zeichen zwischen der alten und der neuen Urnenwand zu entwickeln.
Aus den bereits mehrfach verwendeten Winkelprofilen bildeten wir eine Gruppe aus vier Figuren. Jede in eine andere Richtung blickend und doch eng zusammenstehend. Jeder trauert auf seine eigene Weise, ist aber dennoch Teil einer Familie oder Gemeinschaft, die der Verlust verbindet.
Häufige Fragen
Die Skulptur „Trauernde“ in Veitsbronn ist ein gestaltetes Metallzeichen, das als symbolischer Ausdruck von Präsenz, Haltung und Erinnerung im öffentlichen Raum dient.
Die „Trauernde“ dient als zentrales Orientierungselement zwischen der alten und neuen Urnenwand. Sie schafft einen visuellen Bezugspunkt im Gelände und unterstützt damit die Lesbarkeit und räumliche Struktur des erweiterten Friedhofs.
Die vier Figuren der „Trauernde“ wurden aus mehrfach verwendeten metallenen Winkelprofilen entwickelt. Obwohl sie individuell unterschiedliche Blickrichtungen und Haltungen darstellen, stehen sie als Gruppe eng zusammen, was die Verbundenheit im Trauerprozess zum Ausdruck bringt.
Die „Trauernde“ wurde bewusst aus denselben Winkelprofilen entwickelt, die Weber und Hermann wiederholt in anderen Projekten verwenden, und als Figurengruppe entworfen, die im Kontext des Friedhofs funktioniert. Diese Lösung ist kein seriengefertigtes Objekt, sondern eine speziell konzipierte Metallarbeit die Ort und Bedeutung gerecht wird.



