Metallgestaltungen im kirchlichen Kontext

Im Zuge der Sanierung der Kirche und des unmittelbaren Umfeldes im Jahr 2002 entwickelten wir in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Kalass und Wolf, Fürth Schriftplatten mit eingemeißelten Texten und eine Treppe aus Cortenstahl, eine Vitrine, Markierungsschilder und ein Leitsystem für die Grababteilungen im Außenbereich. Es folgten bei der Renovierung des Kircheninnenraums eine Windfangtüre, die Erhöhung der Emporenbrüstung durch eine durchlaufende Reling, Prospekthalter, Schirmständer, ein Osterleuchter und schließlich im Jahr 2021 ein neuer Ambo vor dem Altar.

 


Häufige Fragen

Im Zuge der Sanierung wurden in Zusammenarbeit mit Architekturbüro Kalass und Wolf unter anderem Schriftplatten mit eingemeißelten Texten im Außenraum, eine Treppe aus Cortenstahl, eine Vitrine, Markierungsschilder und ein Leitsystem für Grababteilungen im Außenbereich hergestellt. Später folgten weitere Ausstattungsstücke im Innenraum, wie eine Windfangtüre, ein erhöhtes Brüstungsgeländer, Prospekthalter, Schirmständer und ein neuer Ambo.

Die Schriftplatten mit eingemeißelten Texten und das Leitsystem wurden zur besseren Orientierung rund um die Kirche und die angrenzenden Grabbereiche gestaltet. Sie verbinden funktionale Wegweisung mit gestalteter Information im Außenraum der kirchlichen Anlage.

Die Cortenstahl-Treppe aus Metall integriert funktionale Erschließung mit Materialwirkung: Cortenstahl entwickelt im Laufe der Zeit eine schützende Patina, die eine ruhige, langlebige Oberfläche ergibt und gleichzeitig die Materialsprache des Außenraums aufgreift.

Im Innenraum kamen nach der Außenarbeit weitere Objekte hinzu: ein Windfang mit gestalteter Türe, eine durchlaufende Reling zur Erhöhung der Emporenbrüstung, Prospekthalter, Schirmständer und zuletzt ein neuer Ambo direkt vor dem Altar, der liturgische Funktion und Materialästhetik verbindet.

Die Metallgestaltungen in der Johanniskirche Nürnberg wurden nicht aus Standardbauteilen zusammengestellt, sondern im Rahmen des Sanierungs- und Erweiterungskonzepts individuell entworfen und handwerklich ausgeführt. Bei der Planung wurden Ort, liturgische Nutzung, Proportionen, Materialwirkung und räumliche Abläufe berücksichtigt, sodass jedes Element – von der Treppe über Schriftplatten bis zum Ambo – funktional eingebettet ist und zugleich als eigenständiges Zeichen im sakralen Kontext wirkt.