Individuelle Außengeländer, Handläufe und Türbeschläge
Das Pflegamtsschloß in Betzenstein
Inmitten der kleinsten Stadt Frankens liegt das 1669/70 erbaute Pflegamtsschloß, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der Nürnberger Reichsstadt, das zwischenzeitlich von der Kommune als Schulhaus genutzt wurde. Bei der Renovierung im Jahr 1905 bekam das Schloss einen Südgiebel im Neorenaissance-Stil.
Jetzt hat der neue Eigentümer, Familie Schmitt aus Nürnberg, aus dem Schloss ein elegant-gastliches Hotel gemacht, das zusammen mit dem Gasthof Betzenstube und der hauseigenen Brennerei ein stilvolles Gastronomiezentrum in Betzenstein bildet, neu und zugleich traditionsreich.

Bereits zum Ende des Jahres 2015 begannen wir nach ersten Gesprächen und der Baustellenbesichtigung mit den Entwürfen für das Außengeländer zum Treppenaufgang am Südgiebel. Für die streng gegliederte Fassade suchten wir nach einer schnörkellosen, handwerklichen Lösung. Als Pate fiel uns das untere Gitter um den schönen Brunnen am Nürnberger Hauptmarkt ein. Vierkantstäbe, im 60° Winkel gekreuzt, gelocht, ineinander gesteckt und am Ende in einem Rahmen vernietet. Eingeflochtene Ringe aus Rundstahl durchbrechen die schlichte Textur der Konstruktion und nehmen die Kreise im Pflaster des Innenhofes auf. Auch die Idee eines drehbaren Messingringes als „Glücksbringer“ in einem der Podestfelder fand die sofortige Zustimmung unserer Bauherrschaft. Handläufe im Innen- und Außenbereich und Griffe an den Außentüren kamen im folgenden Bauabschnitt hinzu.
Im Herbst 2016 konnte das neue Betzensteiner Schmuckstück als gelungene Ergänzung zu den Gasträumen in der Betzenstube und den Tagungsräumen über der Brennerei seine Türen öffnen. Neben dem Außengeländer gestalteten wir auch diverse Handläufe, Türdrücker und Türknäufe, so dass sich ein stimmiges Gesamtbild ergibt.
Häufige Fragen
Weber und Hermann gestalteten das Außengeländer am Treppenaufgang (Südgiebel) und ergänzten im weiteren Bauabschnitt Handläufe im Innen- und Außenbereich sowie Griffe und Knäufe an den Außentüren, damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht.
Die Konstruktion basiert auf Vierkantstäben, die im 60°-Winkel gekreuzt werden – gelocht, ineinander gesteckt und in einem Rahmen vernietet. Das ergibt eine klare, handwerkliche Struktur ohne Schnörkel, passend zur streng gegliederten Fassade.
Als gestalterische Referenz diente das untere Gitter um den Brunnen am Nürnberger Hauptmarkt – diese Idee wurde als „Pate“ für die Geländerstruktur herangezogen.
Eingeflochtene Ringe aus Rundstahl lockern die Textur auf und nehmen die Kreise im Pflaster des Innenhofes auf. Zusätzlich gibt es in einem Podestfeld einen drehbaren Messingring als „Glücksbringer“.
Entscheidend ist, dass sich neue Metallgestaltung in Proportion, Rhythmus und Materialwirkung in die bestehende Architektur einfügt – hier wurde bewusst eine schnörkellose, streng strukturierte Lösung gewählt und bis in Handläufe sowie Türbeschläge durchgezogen.







