Cloud – Realisation der Wolke aus Aluminium von Michaela Biet

Cloud

2015 wurde der Entwurf „Cloud“ der Nürnberger Künstlerin Michaela Biet in einem Wettbewerb für ein Kunstwerk vor einem neugebauten Münchener Studentenwohnheim ausgewählt. Mit der Realisation der Wolke aus 5 mm starkem Aluminium, die in 9 Meter Höhe auf einem Stahlgestell in der Freisinger Landstraße stehen sollte, wurden wir von Michaela Biet beauftragt.

Nach langer Vorbereitungsphase, statischen Berechnungen und maßstäblicher Modellvorgabe begannen wir im Januar 2016 mit dem Bau. Über ein dreidimensionales Raster übertrugen wir die Koordinaten des Modells auf die Form der einzelnen Zuschnitte. Nach dem plastischen Treiben der Bleche mussten diese dann zueinander angeordnet und angepasst werden. Eine besondere Herausforderung war es, die Übergänge der Einzelteile weich und fließend zu formen. Danach wurden die ovalen Durchbrüche in der Außenhaut festgelegt und geschnitten, die obere und untere Hälfte zusammengepasst und verschweißt. Anschließend folgte das Verschleifen der Schweißnähte und das matte Finish der gesamten Oberfläche.

Ein zusätzlich eingepasstes Stützgerüst aus Edelstahlrohren überträgt die dynamische Belastung der Außenhaut auf das Stahlgestell. Um einen reibungslosen Ablauf beim Aufstellen vor Ort zu gewährleisten wurde die komplette Plastik in unserer Werkstatt vorab zusammengebaut. Ende September war es dann soweit. Nach Errichten des Untergestells schwebte die Wolke in ihre vorgegebene Position, wo sie jetzt die Brücke zwischen IT, Kunst und Wetter schlägt.

 


Häufige Fragen

„Cloud“ ist ein Entwurf der Nürnberger Künstlerin Michaela Biet, der 2015 in einem Wettbewerb als Kunstwerk vor einem neugebauten Studentenwohnheim ausgewählt wurde. Weber und Hermann wurden mit der Realisation der Aluminiumskulptur beauftragt.

Die Wolke wurde aus 5 mm starkem Aluminium gefertigt. Nach einer längeren Vorbereitungsphase und statischen Berechnungen übertrugen Weber und Hermann die dreidimensionalen Koordinaten des Modells auf einzelne Zuschnitte, formten diese plastisch und passten die Übergänge der Einzelteile weich und fließend an.

Eine besondere Herausforderung war das weiche, fließende Formen der Übergänge zwischen den Blechteilen. Zusätzlich wurde ein Stützgerüst aus Edelstahl eingebaut, das die dynamische Belastung der Außenhaut sicher auf das Stahlgestell überträgt.

Die komplette Aluminiumskulptur wurde in der Werkstatt vorab zusammengebaut. Nach Errichten des Untergestells schwebte sie Ende September in ihrer vorgegebenen Position in 9 Meter Höhe und bildet dort eine Brücke zwischen Metall, Kunst und Wetter.