Metallgestaltungen im öffentlichen Raum zur thematischen Verbindung von Wasser, Landschaft und Erinnerung
In der oberfränkischen Gemeinde Unterleinleiter sollte mit einem Kunstwerk die Hochwasserregulierung durch eine Freilegung des Flüsschens Leinleiter dargestellt werden.
Dazu wurde von uns aus Stahl und Aluminium eine Plastik entworfen, gebaut und installiert, die die Hochwasserregulierung durch die einlaufenden Flutwellen, die besänftigt und abgeflacht aus der Freilegung wieder herauslaufen, symbolisiert. Über sechs Meter erstreckt sich die Welle aus Aluminium, die von den beiden vier Meter hohen, starken Stahlbändern gehalten wird.
Häufige Fragen
Die „Zeichen“ sind gestaltete Metallobjekte im öffentlichen Raum bei Altdorf, die im Zusammenhang mit einer Hochwasserschutzmaßnahme installiert wurden. Sie markieren Zwischenräume, Blickrichtungen und Beziehungen zwischen Wasser, Landschaft und den Wegen.
Die Objekte ordnen Blickachsen zur Landschaft und zum Wasser, setzen Zeichen im Gelände und schaffen Verbindungen zwischen dem fluviatilen Kontext, den Wegen und den funktionalen Elementen der Schutzmaßnahme.
Die Metallobjekte wurden entlang der Hochwasserschutzlinie und an Wegen rund um den Schutzbereich positioniert, um im Gelände strukturelle Bezüge herzustellen und die Wahrnehmung des Ortes zu lenken.
Die Zeichen sollen Wege verknüpfen, Blickbeziehungen herstellen und das Verhältnis von Wasser, Schutzstruktur und Landschaft erfahrbar machen. Sie wirken als räumliche Marker, die Orientierung, Beziehung und Sinngebung schaffen.
Weber und Hermann haben maßgeschneiderte Metallgestaltungen entwickelt, die in Bezug auf Landschaft, Wege, Wasser und Schutzstruktur stehen. Die handwerkliche Fertigung sowie die genaue Abstimmung der Formen und Blickachsen im Gelände stellen sicher, dass jedes Zeichen als eigenständiges, kontextbezogenes Artefakt wirkt.




